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KLAAF 06/26

KLAAF ist das kölsche Magazin – ein Muss für alle Begeisterten der kölschen Sprache und des Brauchtums. Neben den Angeboten der Akademie berichtet das Magazin über spannende Kölner Persönlichkeiten, interessante Veranstaltungen, Geschichten aus der Kölner Geschichte, kölsche Rezepte, Mundarttheater und mehr.

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IM GESPRÄCH MIT ... » Wenn viele am gleichen Strang ziehen, werden große Projekte möglich, die das kulturelle, soziale und gesundheitliche Leben vielfältiger und besser gestalten.« Susanne Imhoff, Vorstandsvorsitzende der Imhoff Stiftung 6 KLAAF IM GESPRÄCH

IM GESPRÄCH MIT ... Gute Laune nach Köln bringen Die KLAAF widmet in diesem Jahre ihre Interviews dem 50-jährigen Jubiläum der SK Stiftung Kultur. Vor einem Jahr hat die Imhoff Stiftung ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert. Beide Stiftungen arbeiten eng zusammen und kooperieren in diesem Jahr wieder beim Sommer Köln ’26. Wir wollten erfahren, was die Imhoff Stiftung antreibt und was sie mit der SK Stiftung Kultur verbindet. Dazu haben wir mit Susanne Imhoff, Vorstandsvorsitzende der Imhoff Stiftung, im Schokoladenmuseum am Rheinufer gesprochen. Interview: Hanka Meves-Fricke Fotos: Wenke Atkins KLAAF: Sie fördern den „Sommer Köln“, der von der SK Stiftung Kultur und der Stadt Köln veranstaltet wird. Warum machen Sie sich für kostenfreie kulturelle Angebote in der Stadt stark? Susanne Imhoff: Der „Sommer Köln“ ist eine wunderbare Veranstaltungsreihe für die Kölnerinnen und Kölner. Draußen, unter freiem Himmel bietet sich Kultur an, an der alle teilnehmen können. Theater, Kino, das Kinder- und Familienprogramm und die Musikveranstaltungen: Die Plätze in unserer Stadt werden zu öffentlichen Kulturtreffpunkten! Ein Bestandteil der „Hafensounds“ im „Sommer Köln“ ist das Chorfestival. Warum sind Ihnen Chorauftritte wichtig? Singen macht gute Laune und lädt zum Mitmachen ein. In Köln spielt Liedgut, besonders das kölsche, eine große Rolle. Im „Sommer Köln“ bringen wir zusätzlich zur Weltmusik bei den „Hafensounds“ Kölner Laienchöre auf die Bühne. Kölns Musikvielfalt ist auf den Plätzen der Stadt zu hören. Gemeinsames Singen ist heilsam, auch wenn man nicht krank ist. Und wer mitsingt, wird merken, dass es guttut, egal ob man eine gute Stimme hat oder nicht. Doch Sie unterstützen nicht nur kulturelle Projekte? Unsere Familie hat das Interesse, die Stadt Köln positiv mitzugestalten. Das ermöglichen uns unsere verschiedenen Stiftungszwecke. Schwerpunkte sind Kunst und Kultur, Bildung, Kulturvermittlung, therapeutisches Reiten, Gesundheitspflege, Heimatkunde sowie Wissenschaft, Forschung und Denkmalpflege. Wir sind froh, dass unsere Satzung so breit gefasst ist. Damit können wir vielfältig fördern und das ist uns ein großes Anliegen. Warum arbeiten Sie mit der SK Stiftung und anderen gemeinnützigen Stiftungen zusammen? Wir finden es gut, dass wir mit der SK Stiftung gemeinsame ethische Ansprüche haben. Andere wichtige Partner für uns sind beispielsweise die RheinEnergieStiftung oder die Kämpgen Stiftung. Wenn viele am gleichen Strang ziehen, werden große Projekte möglich, die das kulturelle, soziale und gesundheitliche Leben vielfältiger und besser gestalten. Warum hat Ihr Vater die Imhoff Stiftung gegründet? Mein Vater Hans Imhoff, der „Schokoladenkönig“ , wollte als Kölner Ehrenbürger den Menschen in seiner Heimatstadt etwas hinterlassen. Dabei hat er sein Herz der Schokolade und der Stadt Köln verschrieben. 1993 hat er das Schokoladenmuseum gegründet und Ende 2000 die gemeinnützige Imhoff Stiftung. Damit hat er sich gleich zwei Denkmäler gesetzt und gleichzeitig den Kölnerinnen und Kölnern zwei riesige Geschenke gemacht! Wie sind Sie Vorstandsvorsitzende der Imhoff Stiftung geworden? Vor neun Jahren stellte sich die Frage, wer aus unserer Familie den Stiftungsvorsitz von meiner Mutter übernehmen kann und möchte. Ich hatte zu dem Zeitpunkt seit 20 Jahren in Hamburg gelebt, meine Kinder dort großgezogen und gearbeitet. Hamburg ist schön, aber im Herzen bin ich immer Kölnerin geblieben. Für mich war es der perfekte Zeitpunkt, um nach Köln zurückzukehren! Was gefällt Ihnen an dieser Arbeit? Beruflich komme ich aus dem pädagogischen Bereich. Ich war Reittherapeutin, habe zunächst als Erzieherin gearbeitet und im Anschluss viele Zusatzqualifikationen erworben. Durch meine Tätigkeiten als Coachin und Erziehungsberaterin war ich immer nahe an Menschen und ihren Motivationen. Viele Projekte, die wir fördern, liegen mir also nahe. Besonders an meiner jetzigen Arbeit gefällt mir der Austausch mit so vielen unglaublich engagierten Gruppen beziehungsweise Personen, ohne die unsere Gesellschaft nicht funktionieren würde. Mit unserer Unterstützung können sie Gutes noch besser machen. >>> IM GESPRÄCH KLAAF 7

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